Einladung zum “berlin open data day 2011 ” am 18.5.


Save the date / Einladung zum “Berlin Open Data Day 2011″ ( 18. Mai 2011 )

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitstreiter aus Politik und Verwaltung,
Aktive in Organisationen und Verbänden,

die Diskussion um Bürgerbeteiligung und Transparenz von Politik und Verwaltung erreicht eine neue Dimension und Qualität. Der inzwischen nahezu überall und jederzeit verfügbare Internetzugang, neue Möglichkeiten für schnelle Informationsweitergabe und Mitbestimmung unterstützen diesen gesellschaftlichen Wandel, sie machen neue Formen der Zusammenarbeit und der Arbeitsteilung in ausnahmslos allen Politikfeldern möglich. Die Zivilgesellschaft möchte sich zunehmend mit konkreten Ideen und kreativen Lösungen in die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen und die Entwicklung des Gemeinwohls aktiv einbringen. Von besonderer Bedeutung für alle Akteure – Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Bevölkerung – sind dabei gegenseitiges Verständnis der Handlungsmöglichkeiten und die Schaffung von Vertrauen. „Offen Daten“ – oder „Open Data“ – sind ein Schlüsselelement für Transparenz, Bürgerbeteiligung und zukünftige neue Formen der Zusammenarbeit. Akteure aus Politik, Verwaltung, Medien – aber auch Bürger fragen sich:
Was ändert sich dadurch ?
Was bedeutet das für die eigene Arbeit ?
Wie kann ich das nutzen ?

Wir möchten Sie herzlich einladen, den Stand der Debatten zu diesen Themen kennen zu lernen und mit Akteuren aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Organisationen zu diskutieren. Am 18. Mai wollen wir mit praktischen Beispielen verdeutlichen, was mit Open Data möglich sein wird. Wir möchten Verständnis, Akzeptanz und Begeisterung schaffen, um für Berlin gemeinsam neue Chancen und Perspektiven zu entwickeln.

Mit bestem Gruß

Julia Witt
stellvertretend für die
Aktionsplatform opendataberlin

In der Aktionsplattform opendataberlin #D2B1 engagieren sich
- open data network
http://opendata-network.org/

- gov 2.0 Netzwerk
http://www.gov20.de/

- Institut Fraunhofer Focus Fraunhofer Focus
- Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin
http://www.berlin.de/sen/inneres/index.html

- Projekt Zukunft
http://www.berlin.de/projektzukunft/

- Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen Berlin
http://www.berlin.de/sen/wtf/index.html

- Open Knowledge Foundation Deutschland

Ablauf
13.30 Uhr Begrüßung durch den Gastgeber, Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Harald Wolf
13.45 Uhr Offene Verwaltung – Partizipation und Teilhabe, Grenzen und Chancen Anke Domscheit-Berg gov 2.0 netzwerk
14.10 Uhr Open Data als Chance und Demokratiemotor, Daniel Dietrich odn
14:30 Uhr Bedeutung von Open Data für Berlin ( Statement Vertreter des Landes )

15:00 Kaffeepause

15.30 Open Data in der Praxis – wir stellen erfolgreiche Projekte und Modelle vor
16:30 “Open Berlin” – Podiumsdiskussion zum Ausblick
ab 17:30 Uhr Ausklang mit gemütlichem Austausch

Der 1. Berlin Open Data Day – hier treffen sich Entscheider Neugierige Skeptiker Netzpolitiker der Berliner Parteien Verwaltungsmitarbeiter … und alle Anderen
Seien Sie dabei ! Hashtag #boddy11

Der Planungsprozess ist gestartet, Sie finden hier jeweils die aktuelle Fassung.
Wir freuen uns, wenn Sie diese Einladung in Ihrem Netzwerk an Interessierte weiterleiten !
Danke

Das Government 2.0 Netzwerk Deutschland e.V. ist Kooperationspartner für den Random Hacks of Kindness


“Das Government 2.0 Netzwerk Deutschland e.V. ist Kooperationspartner für den Random Hacks of Kindness – Programmierermarathon in Berlin. Wir sehen darin ein Beispiel für lebendige Kollaboration zwischen der Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wirtschaft – für einen wirklich guten Zweck! Genau deshalb würden wir uns freuen, wenn sich auch in Berlin nicht nur Programmierer mit ihrer Kreativität einbringen sondern auch Vertreter aus Verwaltungen und NGOs, die sich mit dem Management von Notfall- und Krisensituationen in Deutschland oder in anderen Ländern beschäftigen. Natürlich sind auch Enthusiasten aus Österreich willkommen!” weiterlesen:
http://www.gov20.de

Und nochmal Wolfgang Both im Interview :-)


Interview mit PR-Agentur Krawinkel, Berlin zum Apps4Berlin Wettbewerb

1.) Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und
Frauen ruft zu dem Apps4Berlin-Wettbewerb auf. Das ist einmalig
in Deutschland.
- Wie ist es zu diesem Wettbewerb gekommen?
- was wollen Sie damit erreichen? (Was erhofft man sich von dem Wettbewerb?)
-und glauben Sie, dass andere Städte nachziehen werden?

Both: Wir pflegen dieses Instrument der Kreativwettbewerbe neben der laufenden Innovationsförderung als Mittel zur Stimulierung weiterer Ideen und Ansprache weiterer Kreise seit einiger Zeit. Wie die Resonanz auf den Games- oder Virtual-effects-Wettbewerb gezeigt hat, ist dies eine gute Ergänzung zu unseren Förderinstrumenten. Im Wettbewerb stellen sich die Einsender den anderen Beiträgen und haben so ein unmittelbares Feedback zu ihrer Idee. Gern können natürlich andere Städte diese Idee kopieren.

2.) Wo sehen Sie das Potenzial für mobile Anwendungen?

Both: In einer Metropole wie Berlin sind mobile Applikationen ein gutes und sinnvolles Hilfsmittel für die Navigation und Information. Unser Stadtportal Berlin.de bietet bereits eine Mobilplattform. Dort sowie auf den Marktplätzen der Mobilfunkbetreiber sollen die neuen Apps dann zu finden sein. Heute stehen dort bereits mehrere 100.000 Apps zur Nutzung bereit, also ein riesen Markt. Für 2012 wird von einem Apps-Umsatz von 15 Mrd. EUR ausgegangen. Daran sollen Berliner und Brandenburger Entwickler ein Stück weit teilhaben.

3.) Microsoft stellte kostenlose Trainingsplätze für Entwickler zur
Verfügung. Wie wichtig ist die Unterstützung des Wettbewerbes durch Unternehmen wie Microsoft?

Both: Ich bin sehr froh, dass SAP, Cornelsen oder Microsoft so prompt und positiv auf diese Wettbewerbsidee reagiert haben. Dies bestätigt die hohe Marktrelevanz des Themas mobile Applikationen. Das Angebot von Entwicklerunterstützung kommt darüber hinaus von weiteren Sponsoren wie dem HPI Potsdam oder der Fraunhofer Gesellschaft. Dies wird den erwarteten Ideen sicherlich schnell auf den Markt helfen.

4.) Berlin will offen werden – und zieht zur besseren Teilhabe des
Bürgers an Demokratie und Verwaltung IT heran. Welche Ziele verfolgen Sie konkret? Was wollen Sie mit Hilfe von IT ‘verbessern’,verändern’?

Both: Ein Aspekt des Apps-Wettbewerbs ist die Verbesserung der demokratischen Teilhabe. Daher haben wir auch soziale Verbände und Vereine zur Teilnahme aufgerufen. Wir erhoffen uns neue Anregungen aus der Bürgerschaft. Berlin geht ja mit den mobilen Bürgerdiensten und dem Online-Terminmanagement bereits vorbildlich auf die Bürger zu. Die Apps-Wettbewerbe in den USA zeigen uns aber ein noch ungeschöpftes Potenzial an neuen Ideen und Services.

5.) Apps aus welchen Bereichen würden Sie sich wünschen?

Both: Persönlich erhoffe ich mir Beiträge für den touristischen Bereich, für Bildung sowie für Menschen mit Behinderungen, um denen das Leben in einer Großstadt lebenswerter zu machen.

Wolfgang Both im Interview zu apps4berlin



https://it-gipfelblog.hpi-web.de/tag/apps4berlin/

Was wollen die Berliner denn für Daten ? Erste Auswertung


Die Umfrage auf www.berlin.de , die bereits beim G20 camp viel Aufmerksamkeit erregte ( nochmals danke an alle, die mitgemacht haben ) zeigt ganz klar:

es gibt ein großes Interesse am Thema innerhalb der Akteure, viele interessieren sich für den offenen Aushandelungsprozess in Berlin.

Hier anbei erstmal eine erste Auswertung von Dr. Wolfgang Both:
auswertung Online Voting zu Open Data

Kleiner Testfall Transparenz: Schulsenator plant Veröffentlichung von transparenten Schulvergleichsdaten …und schon hagelt es Protest


Spannend am Leben in der realen, praktischen Welt  ist, dass es eine schöne Diskrepanz zwischen dem gibt, was man selbst wünscht und jenem, was man selbst zu leisten gewillt ist im eigenen Arbeitsbereich.

Wer in ein Restaurant geht, will wissen, was er isst und Kennzeichensysteme sind willkommen – die Restaurantbesitzer sehen das interessenbedingt anders. Ein neues Beispiel für die gute Intention, Transparenz und Offenheit umzusetzen, ist der Vorstoß von Senator Zöllner in Berlin.

Für viele Eltern ist die Auswahl der richtigen Schule ein absolut schwerwiegendes Problem. Hier sollte jede Unterstützung willkommen sein. Senator Zöllner will also jetzt  Testergebnisse und Inspektionsberichte veröffentlichen und so die Schulen für Eltern und Schüler besser vergleichbar machen.


http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/eltern-sollen-schulen-besser-vergleichen-koennen/1953332.html

Und schon haben wir eine weitere Diskussion um die Öffnung von Datenbeständen der Berliner Verwaltung eröffnet.

11.10.2010 12:24 UhrVon Lars von Törne

Vorstoß des BildungssenatorsSchulvergleich: Zöllners Pläne beunruhigen Lehrer

Debatte angestoßen: Bildungssenator Jürgen Zöllner bringt mehr Wettbewerb ins Spiel. – Foto: Mike Wolff

Die von Bildungssenator Zöllner ins Spiel gebrachte Veröffentlichung von Tests ist umstritten. Eltern und Schulpolitiker warnen vor Gefahren.

Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) will den Wettbewerb unter Berlins Schulen anregen – mit seinem Vorstoß für die umfassende Veröffentlichung von Testergebnissen und Inspektionsberichten hat er jetzt eine kontroverse Debatte unter Pädagogen, Politikern und Eltern angeregt. Der Tenor der Reaktionen auf Zöllners Vorhaben, das er am Sonntag im Tagesspiegel publik gemacht hat: Im Prinzip nicht schlecht, aber schwer umzusetzen und von zweifelhaftem Nutzen für Schüler, Lehrer und Eltern.

Uta Schröder vom GEW-Schulleiterverband ist skeptisch, ob eine Veröffentlichung der Ergebnisse den Schulen hilft. Zwar seien die Berichte für die jeweiligen Schulen hilfreich. Bei einer Veröffentlichung aller Ergebnisse drohe aber die Gefahr, dass nur „halbe Wahrheiten“ in der Öffentlichkeit ankommen und schwierige Bedingungen mancher Schulen nicht wahrgenommen würden, sagt die Schulleiterin. Auch seien viele Lehrer und Erzieher der Meinung, dass die Inspektionen, die auf 15- bis 20-minütigen Unterrichtsbesuchen beruhen, „kein gutes Abbild des Unterrichts“ lieferten.

Schulleiter Ralf Treptow, Vorsitzender des Verbandes der Oberstudiendirektoren, hält es für fraglich, ob die Inspektionsberichte der Schulen überhaupt vergleichbar sind. Bislang ist es den Rektoren überlassen, ob sie die in der Schulkonferenz bekannt gemachten Berichte der Öffentlichkeit zugänglich machen und sie auf der Website der Schule einstellen, wie Schulleiter Treptow das bei seinem Gymnasium, der Rosa-Luxemburg-Oberschule, getan hat. Das könnte man verbindlich machen, sagt der Rektor. Da die Berichte je 30 oder 40 Seiten lang sind, zweifelt er aber daran, dass eine zentrale Veröffentlichung für alle Schulen tatsächlich mehr Transparenz brächte. Was die Veröffentlichung der Ergebnisse der Vergleichsarbeiten angeht, plädiert Rektor Treptow ebenfalls für ein abgestuftes Vorgehen. So wäre es für die Ergebnisse der Mittleren Schulabschlüsse und des Abiturs denkbar, dass jede Schule Teile der Ergebnisse im Internet veröffentlichen muss. Eine komplette Übersicht erzeuge hingegen eine nicht hilfreiche Informationsflut. Bei den Vergleichsarbeiten in den achten Klassen findet Treptow dagegen eine zentrale Zusammenstellung der Ergebnisse sinnvoll. Hier sollten aber Schulen die Möglichkeit haben, ihre Ergebnisse zu kommentieren.

Der bildungspolitische Sprecher der Linken im Abgeordnetenhaus, Steffen Zillich, lehnt eine komplette Veröffentlichung der Testergebnisse und Berichte ab. Zwar liege eine gewisse Verantwortung für die Ergebnisse in der Macht einer jeden Schule – aber es gebe auch externe Faktoren, auf die Schulen kaum Einfluss hätten. Ihm ist wichtiger, dass bei festgestellten Defiziten Schulen durch Fortbildungen und andere Unterstützung geholfen wird. Skeptisch ist auch der Grünen-Politiker Özcan Mutlu. Sollte die Veröffentlichung zu einem Ranking, einer Art Bestenliste der Schulen führen, dann könne das für manche Schulen einen Abwärtstrend beschleunigen, indem Eltern ihre Kinder auf andere Schulen bringen.

Unter Eltern gibt es ebenfalls starke Zweifel am Sinn der neuen Idee aus dem Hause Zöllner, wie aus den Reaktionen auf der Internetseite des Tagesspiegel deutlich wird. „Es wäre schön, wenn man sich darauf verlassen könnte, dass an der Schule um die Ecke die Kinder optimal unterrichtet werden“, schreibt ein Vater, der gegen einen Schulvergleich ist. „Kleine Klassen, motivierte Lehrer und eine gute Lernatmosphäre – mehr verlangen wir nicht. Ist das eventuell machbar?“ Ein anderer schreibt, adressiert an Zöllner: „Machen Sie endlich Ihren Job und sichern Sie die Qualität der Schulen. Nicht Statistiken helfen, sondern Ausstattung und Kontinuität. Überall zu kürzen und ständig alle Strukturen zu zerstören (reformieren), ist nicht der Weg.“

Apps4Berlin. NOCH ZWEI Plätze frei beim Microsoft Camp !


Microsoft, ein Partner des Apps 4 Berlin Wettbewerbs, bietet studentischen Teilnehmern und start ups des Wettbewerbs 2 für sie extra reservierte Plätze am Windows Phone 7 App Coding Camp an, das am 14./15. Oktober in Berlin  Microsoft Deutschland GmbH Geschäftsstelle Berlin Katharina-Heinroth-Ufer 1 10787 Berlin stattfindet. Die Teilnahme am Training ist kostenlos. Dieses Praxistraining ist  eine ideale Möglichkeit, mit praktischer Unterstützung von der Idee zum Prototyp oder zur App zu kommen und damit die Chancen auf einen der Geld- und Sachpreise zu erhöhen, insgesamt stehen 12.000 Euro für Preise durch die Länder Berlin und Brandenburg zur Verfügung.

Zu den Sachpreisen gehören u.a. auch Windows Phone 7 Geräte, die Microsoft Deutschland als Unterstützer des Wettbewerbs zur Verfügung stellt.

Mehr Informationen zum Windows Phone 7 App Coding Camp finden sich hier:
http://msdn.microsoft.com/de-de/academic/gg131552.aspx
.

Zugang zu den 2 kostenfreien Plätzen gibt es per Email an Henrike Roese (henrir@microsoft.com).
Stichwort: „Apps 4 Berlin“

TeilnehmerInnen am Wettbewerb, die eine App für das Windows Phone 7 entwickeln möchten, finden Unterstützung auch unter folgenden Links:

Studenten:
http://msdn.microsoft.com/de-de/academic/gg131552.aspx

Entwickler allgemein:
http://msdn.microsoft.com/de-de/windowsphone/ff380145.aspx

Teilnahmeberechtigt sind neben eingeschriebenen Studenten alle Startups, die zum Zeitpunkt der Anmeldung folgende Voraussetzungen erfüllen. Das Startup:

  • entwickelt softwarebasierte Produkte oder Dienste
  • ist in Privatbesitz
  • ist weniger als drei Jahre im Geschäft
  • schreibt weniger als eine Million US-Dollar Jahresumsatz

Die Anmeldung kann auch direkt erfolgen unter folgendem Link:
https://www.event-team.com/events/CodingCamp/Default.aspx

Als „Hochschule/Unternehmen“ ist dann das Codewort „Apps 4 Berlin“ einzutragen.

Viel Erfolg !

Open gov berlin – Teamarbeit in jeder Hinsicht


Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
sehr geehrte Damen und Herren,

im Sommer war klar, dass die Senatsverwaltung für Wirtschaft Berlin
an mindestens 5 Positionen  :-) parallel verfolgt,
um das Thema egov und od weiter zu befördern.

1. Die berlinweit offene Umfrage
, was die Kunden aus Bürgerschaft und Wirtschaft wollen ! Die Bürgerin genau so wie die Migrantin !
Dazu finden Sie auf http://www.berlin.de unsere Umfrage – gestartet am 23. Sept.

2. Der apps4berlin Wettbewerb
, der den Dialog mit den Anbietern eröffnet, der sichtbar machen wird, was schon geht, welche Ideen es gibt und natürlich auch, so noch weitere Daten nötig sind – gestartet am 15.Sept.

3. Die Beauftragung des Frauenhofer Instituts
, die Möglichkeiten des Themas zu untersuchen und Anregungen für die Umsetzung zu geben – gestartet im August und erste Ergebnisse vorgestellt am 15.Sept.

4. Der Dialog mit Mitstreitern von NGOs, die mit ihren Hinweisen und Ideen wichtige Tipps geben können und natürlich in jeder Weise Multipliktorinnen und Botschafter in die Szene sind – die Akteure waren im Sommer im Haus und das Diskussionsangebot steht.

5. Das Anschieben und Problematisieren  als strategisches Thema für das Land Berlin innerhalb des zuständigen Staatssekretärs – Steuerungsgremiums, das Ressort Wirtschaft wird dort durch Frau Almuth Nehring-Venus vertreten – geschehen am 13.09.

Natürlich ist noch viel zu tun und wir freuen uns auf weitere Anregungen.

Wir sehen uns heute beim #g20c

Julia Witt & Wolfgang Both

Interview mit Dr. Wolfgang Both für die Guten Nachrichten


Gute Nachrichten:
Die Berliner Wirtschaftsverwaltung hat am 15.September einen neuen Wettbewerb gestartet.
Was ist das Ziel dieser Wettbewerbe im Rahmen von “Projekt Zukunft” und worum geht es bei diesem konkret?

Dr. Both: Wir haben diese Kreativwettbewerbe vor über einem Jahr gestartet, um über die Aktivitäten in den Handlungsfeldern unserer Innovationsstrategie hinaus weitere Interessenten zu aktivieren. Wie die Teilnahme am Games- oder Modewettbewerb gezeigt hat, ist dies auch gelungen. Um die Kreativität der Berliner (und Brandenburger) weiter für neue Lösungen zu nutzen, haben wir jetzt einen Wettbewerb zu mobilen Software-Anwendungen, den Apps, gestartet. Wir erhoffen uns viele interessante Angebote zu Kultur, Bildung, Navigation in der Stadt, aber auch Tourismus und Unternehmen sind Themenfelder.
Daher haben Sponsoren, wie SAP, Cornelsen, Microsoft oder NokaSiemensNetworks sofort zugesagt, diesen Wettbewerb zu unterstützen.


http://www.berlin.de/projektzukunft/wettbewerbe/apps-contest/

Gute Nachrichten:
2. Es gibt gerade für den Bereich IT und Kulturwirtschaft in Berlin immer viel positive Resonanz.
Während an anderer Stelle sich die Regierung erst dann drauf setzt, wenn etwas als breiter Erfolg läuft, wird Berlin und gerade auch
für die aktive Rolle gelobt, dass Prozesse auch angeschoben werden und damit Akteure wie jetzt bei der Music Week auch vernetzt und ermutigt werden. Was soll der apps4berlin Wettbewerb über die Entwicklung konkreter Anwendungen hinaus bewirken ?

Dr. Both: Vor allem möchten wir erreichen, dass die Stadt attraktiver für die Menschen wird, die hier leben, für die Unternehmen, Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen, die die Stadt bereichern und natürlich für unsere Millionen Besucher. Diese Potenziale besser verfügbar zu machen und den Kunden als Produzenten mit einzubinden, ist eine Idee dahinter. Natürlich versprechen wir uns von einem solchen Wettbewerb über die Produkte und Preisträger immer auch eine Veränderung der Wahrnehmung des Themas insgesamt.

Gute Nachrichten:
3. Offenbar geht es auch um ein Einwirken auf die Debatte um Offene Daten, das Thema ist noch nicht selbstverständlich und  die Kommunen offenbar alle noch im Diskussionsprozess. Wo steht Berlin im Vergleich und was geschieht aktuell, um die Datenbasis auf eine sinnvolle Plattform zu heben?

Dr. Both: Ja, genau, die Open Data-Thematik steckt da mit drin. (wobei es im Apps4Berlin-Wettbewerb nicht nur um Anwendungen rund um die Daten der öffentlichen Hand geht) Im anglo-amerikanischen Raum sind Open Data-Angebote schon verbreitet, das „Alte Europa“ ist da erst auf dem Weg. Um strukturiert vorgehen zu können, haben wir uns im Sommer entschlossen, zwei Ansätze parallel zu verfolgen: eine Vorstudie durch das FhG-Institut FOKUS und eine Bürgerbefragung. Im Ergebnis sollen dann konkrete Projekte aufgesetzt werden – natürlich in enger Abstimmung mit der Innenverwaltung.

Gute Nachrichten:
4.Für den aktuellen Ansatz, nutzerorientiert zu schauen, welche Daten wirklich abgefordert werden, gibt es seit dem 23.09.2010
ein Online Voting – wo findet man dies ?


Dr. Both: Der Zugang zum Fragebogen mit 20 Kategorien zur Auswahl erfolgt direkt über die Homepage von Berlin.de, linke Spalte (Online-Voting). Alle sind herzlich eingeladen, ihre Favoriten zu wählen.
http://www.berlin.de/sen/wtf/voting/opendata.php

Ihr Votum ist gefragt: was ist Ihnen am wichtigsten ? Welche Daten brauchen die Bürger, Nutzer am dringendsten ? Uns
geht es nicht um eine abstraktes Meldung „alle Daten sind online“ – sondern um Service für jene Bürgerinnen und Bürger, die ihn wirklich und am meisten brauchen. Wir sind auch dankbar, dass Community den Link bereits breit verteilt hat und es positive und kritische Hinweise gibt.  Machen sie mit, auf dass klar wird: das Thema interessiert viele und das Interesse ist breit.

Gute Nachrichten:
5. Parallel dazu hat die Senatsverwaltung das Frauenhofer-Institut gebeten, das Thema “Verfügbare Daten Berlins” zu bearbeiten. Erste Ergebnisse wurden von Frau Prof. Schieferdecker bei der XInnovations am letzten Mittwoch vorgestellt. Worauf zielt das Konzept einer Plattform City Data Cloud Berlin und welche Rolle spielt es für den Wettbewerb?

Dr. Both: Auch wenn das Ergebnis für den Apps4Berlin-Wettbewerb nicht direkt wirksam wird, so haben wir mit der Studie eine Faktenbasis, die uns das Gespräch mit den Fachverwaltungen, den „Herren der Daten“, suchen lässt und die uns Vorgaben macht, wie Daten zukünftig für die digitale Welt zu gestalten sind. Bestandteil der Studie ist auch eine erste strukturierte Erhebung von Datensätzen und Webservices in Berlin. Und damit gibt es zumindest Anregung für Wettbewerbsbeiträge.
http://opendataberlin.files.wordpress.com/2010/09/schieferdecker1.pdf

Gute Nachrichten:
6. Berlin ist auf dem Gov2.0 Camp Berlin vertreten ?
Dr. Both:
Ganz sicher, schließlich heisst es ja “Verwaltung trifft Social media”… da sollte eben die Berliner Verwaltung auch engagiert vertreten sein. Ich selbst werde am Donnerstag dabei sein, aus unserer Hausleitung ist Frau Julia Witt dabei und in der Panel Diskussion wird Herr Karl-Heinz Löper aus der Innenverwaltung dabei sein – wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung und neue Anregungen.

www.die-guten-nachrichten-aus-berlin.de

Blog: www.opendataberlin.blogspot.com

Kontakt: Wolfgang.Both@senwtf.berlin.de

Wirtschaftsförderung made in Germany #Berlin – Sie bestimmen das Spiel !


Berlin engagiert sich für Open Data - aber stehen wirklich genug Daten zur Verfügung ?
Sind alle rechtlichen, politischen Rahmenbedingungen schon geklärt ?
Natürlich nicht, aber aber und deshalb startet der Senat jetzt eine Umfrage:

Ihr Votum ist gefragt:
was ist Ihnen am wichtigsten ?
welche Daten brauchen die Bürger, Nutzer am dringendsten ?

schließlich geht es nicht um ein abstraktes “alle daten sind online” -
sondern um Service für jene Bürgerinnen und Bürger, die ihn wirklich und am meisten brauchen.

Machen sie mit, auf dass klar wird: das Thema interessiert viele und das Interesse ist breit.
Wir freuen uns, wenn Sie den Link in Ihrer Community verteilen.

Auch sonst sind wir für Hinweise und Tipps immer dankbar -
Julia Witt & Wolfgang Both

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http://www.berlin.de/sen/wtf/voting/opendata.php

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