Erinnern im Netz – Lesetipp aus der Zeit


Kann es also sein, dass unser Kurzzeitgedächtnis stärker wird, das Langzeitgedächtnis, in dem wir die Dinge dauerhaft behalten und tiefer verstehen, jedoch schwächer? Studien liefern Indizien dafür und sagen, dass wir weniger behielten und lernten, wenn wir eine Geschichte auf Netzart lesen. Das Gehirn werde auf Effizienz im Sinne des Netzes gedrillt – und lerne, leichter über die Dinge hinwegzugehen. Und, so schreibt es Carr, »wenn wir mit dem Web das persönliche Gedächtnis zu ersetzen beginnen, wenn wir dadurch nicht mehr zulassen, dass sich das Wissen konsolidiert, dann riskieren wir, unser Gehirn seines Reichtums zu berauben«. Schlimmstenfalls erodiere unsere Fähigkeit, tiefere Probleme selbst zu lösen, sich in die Gedankenwelt anderer hineinzuversetzen und mitzuempfinden.

http://www.zeit.de/2010/39/Medienessay-Internet?page=1

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