Noch ein Projekt vom 18.mai…quasi… aber in Marzahn-Hellersdorf: ProDiskurs


Pressemitteilung Berlin, den 18.05.2011

ProDiskurs – so heißt das Projekt mit dem im Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf die Verwaltungs- und Kommunikationskultur modernisiert wird. Bei einem Projekttag am Mittwoch, dem 18. Mai im Freizeitforum Marzahn, begrüßte Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle den IT-Staatssekretär Ulrich Freise und den Vorstand des ITDZ Berlin, Konrad Kandizora. Vorgestellt wurden Pilotlösungen für eine neue Kommunikationskultur in den Berliner Bezirken. Neue Technik und kürzere Kommunikationswege sollen den Kontakt zwischen den Bürger/innen und Behörden sowie den Ämter untereinander verbessern. Dazu wurden insgesamt elf Maßnahmen initiiert und umgesetzt, darunter die Online-Ämterbewertung, der Aufbau eines elektronischen Beschäftigtenportals und der Einsatz eines Bürgerterminals. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Modernisierungsprogramms „ServiceStadt Berlin“ der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Zentraler Technikpartner bei der Umsetzung ist das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ)
Die neuen Kommunikationslösungen sollen nicht nur die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungsprozesse erleichtern, sondern auch eine hohe Qualität bei der Personalführung und –entwicklung in den Ämtern sicher stellen – ein Aspekt, der angesichts der demografischen Entwicklung in den öffentlichen Institutionen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das Modernisierungskonzept basiert auf der Studie „ServiceStadt Berlin 2016“, die das Deutsche Institut für Urbanistik 2009 im Auftrag des Berliner Senats vorlegte.

Die Bezirksbürgermeisterin dankte allen Akteuren für das gemeinsam Erreichte. „Die Erfahrungen, die hier gesammelt wurden“, so betonte sie, „kommen nicht nur diesem Projekt zugute, sie wirken sich auch auf die Arbeitsbedingungen insgesamt aus, und das nicht nur in Marzahn-Hellersdorf. Vor allem aber profitieren die Bürgerinnen und Bürger, deren Wartezeiten sich langfristig erheblich verkürzen.“

Der Staatssekretär würdigte die engagierte und innovative Mitarbeit im Bezirksamt, und gratulierte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu diesem deutschlandweit einmaligen Projekt. Die ersten Ergebnisse zeigen sogar, so stellte er fest„ dass die Bürgerinnen und Bürger die Leistungen im Rathaus besser bewerten als die Mitarbeiter/innen selbst.“

Der ITDZ-Vorstand hob hervor dass hier die modernste Technik zum Einsatz kommt, die die Ämter noch bürgernäher gestaltet und zur Kosteneinsparung beiträgt.

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