D2B1 ins Neue Jahr gestartet – Notizen vom Stammtisch


Liebe Mitstreiter und Interessierte,

ja, es gab eine kleine Jahreswechselflaute, aber umso aktiver ist unsere Plattform mit dem ersten Stammtisch
am 4.1. in das Neue Jahr gestartet. Alle haben mir wieder bestätigt, dass es auch ( trotz harter Umfeldbedingungen, viele Menschen, schwierige Servicetruppe, anspruchsvolle Akustik ) eine sehr schöne und respektvolle Stimmung war – auch der anschließende bilaterale Austausch ist ja immer nützlich und herzlich zugleich.
Vorab die Option: gerne nehme ich Hinweise und Links auch zwischen den Terminen auf und verteile sie angemessen.

Notizen
1. Rückblick auf Veranstaltungen
Anke Domscheit-Berg berichtet von der guten Aufnahme des
http://www.gov20.de/randomhacks/ und den Ergebnissen
http://www.rhok.org/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/20101206-PM-Random-Hacks-of-Kindness-final.pdf

Friedrich Lindenberg ergänzt vom gleichzeitigen http://opendata-network.org/2010/11/international-open-data-hackathon-2010/

Anke erwähnt noch den 27. Congress und hier kann man die Doku finden http://events.ccc.de/congress/2010/wiki/Documentation und
Videos http://www.youtube.com/user/kkkwwwaaakkk

2. Aktuelle bundespolitische Debattenlage
Frau Uta Dauke berichtet vom IT-Gipfel in Dresden:
Absprache mit der Wirtschaft für OD-Portal bis 2013 – und weiteren Abstimmungen

3. Aktuelle Projekte in Berlin
Wolfgang Both ( Senatsverwaltung für Wirtschaft )berichtet von den Fortschritten in Berlin

- Das EU-Projekt “Open Cities” (Start zum 01.11.10) hat sich mit einem Fragebogen zu Open Data-Aktivitäten an die Teilnehmer und weitere europäische Städte gewandt, um den Status und die Pläne zu Open Data abzufragen.

- Nach dem Gespräch mit der politischen Leitung der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz stehen jetzt Termine mit der Arbeitsebene an. Ebenso laufen Gespräche mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg.

- Am 08.03.11 findet ein Zukunftsgespräch zum Thema “Open Data” im Museum für Kommunikation statt.

- Zur Vorbereitung des Berlin Open Data Day (BODDy) im Mai 2011 hat sich eine kleine Arbeitsgruppe gebildet.

4. Planung für den 18. Mai BODDy in Berlin
( Org: Julia )
Julia Witt stellt die Planung vor – StSin Hartwig Tiedt und Senator Wolf unterstützen den Termin.
Die Planung findet Zustimmung, ein kleine Gruppe ( Julia, Daniel, Thomas und Anke )
werden den Ablauf konkretisieren, das nächste Mal liegt dann ein fertiger Ablauf vor, der dann ab sofort verteilt werden kann.

5. Ausblick: Weitere Termine
- Stammtisch des Vereins opendata ist am 6.1.2010
- Daniel wirbt für den Termin am 18. Februar
http://opendata-network.org/2011/01/epsi-platform-open-data-conference-berlin-18-february-2011/
- Jens Best informiert über die am 19. Januar 2011 stattfindende Konferenz “5 Jahre Informationsfreiheitsgesetz des
Bundes: Brauchen wir ein einheitliches Informationsfreiheitsgesetz?” Diese Veranstaltung
wird vom Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Informationsfreiheit vorbereitet.

Prof. Ina Schieferdecker vorgestellt


In der Reihe Zuses Enkel, eine Porträtseite vom “Projekt Zukunft” wird aktuell unsere Mitstreiterin bei D2B1, Frau Prof. Dr. Ina Schieferdecker, vorgestellt. Dr. Wolfgang Both im Gespräch mit der Designerin der City Data Cloud Berlin:

Was war Ihr prägendstes bzw. bedeutendstes Ereignis, das Ihre Leidenschaft und Affinität zur IT entfacht hat?

Ina Schieferdecker: Das war eher ein schleichender Prozess, denn ursprünglich wollte ich Ärztin wie meine Mutter oder Rechtsanwältin werden. Mein Vater war in der IT tätig und brachte sie mir nahe. Wir waren damals beispielsweise begeistert von einem Nachbau eines Commodore-Computers von Forschern der Akademie der Wissenschaften der DDR, den mein Vater mit nach Hause brachte. Darauf liefen schon viele kleine Programme – Spiele natürlich auch – und wir experimentierten mit ersten eigenen Programmen.

Was ist zurzeit Ihr wichtigstes, liebstes Projekt und warum?

Ina Schieferdecker: Meine Kollegen und ich haben uns in den letzten Wochen intensiv mit der City Data Cloud Berlin beschäftigt. Wir haben dazu eine Vorstudie angefertigt, die ich auf der Xinnovations vorstellte. Die Idee ist, eine Infrastruktur für öffentliche Daten nach den Open-Data-Prinzipien zu schaffen, um zum einen anderen Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, Dienstleistungen auf Basis dieser Daten anzubieten und es zum anderen Bürgern zu erleichtern, besser informiert zu sein und sich an den Entscheidungsprozessen der Stadt beteiligen zu können.
Ein Beispiel: Ein Unternehmen möchte Allergikern täglich Empfehlungen zusammenstellen, auf welcher Jogging-Strecke heute die geringsten Beschwerden zu erwarten sind. Dafür würden dem Dienstleister Zugriff auf die Geodaten, Informationen über Laufstrecken und aktuelle Umweltdaten nützen. Diese sind prinzipiell vorhanden, liegen jedoch bei unterschiedlichen Behörden und sind oft statisch abgelegt, so dass eine Weiterverarbeitung schwierig, wenn nicht unmöglich ist. Die City Data Cloud soll das ändern und rund um öffentliche Daten zu Umwelt, Stadtentwicklung, Verwaltung, Verkehr, etc. Unternehmen ansiedeln, die den Bürgern Dienstleistungen anbieten. Derzeit bereiten wir einen Piloten vor, der schon im nächsten Jahr ausgewählte Szenarien zeigen soll.
Parallel arbeiten wir an dem Konzeptpapier, das sich mit den technischen, organisatorischen, regulatorischen und rechtlichen Detailfragen einer Berlin City Cloud beschäftigt.

Wie meinen Sie, wird sich die IT in Zukunft entwickeln?

Ina Schieferdecker: Ich denke, wir stecken mitten in einem evolutionären Prozess: IT und TK sind aus dem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken und diese Entwicklung wird weiter gehen. Kleinstcomputer werden immer und überall im Einsatz sein – wenn die Frage der Energieversorgung geklärt wird. Denn dies scheint mir das drängendste Problem in diesem Bereich derzeit. Und die Anwendungen und Techniken müssen sich noch besser in das Leben und das Arbeitsumfeld der Menschen integrieren lassen.

FOKUS und City Data Cloud Berlin
Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS erforscht und entwickelt bedarfsorientiert Lösungen im Bereich Kommunikationstechnologien. Der Forschungsbereich „Modellierung und Testen für System- und Dienst-Lösungen“ beschäftigt sich im Speziellen mit dem systematischen, modellbasierten und werkzeugunterstützten System-Engineering.
Das Projekt City Data Cloud Berlin, eine Initiative des Berliner Senats in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer FOKUS, verfolgt das Ziel, Unternehmen, Organisationen und Bürgern der Stadt einen vertrauenswürdigen Zugriff auf städtische und öffentliche Daten zu bieten, um städtische Prozesse und Abläufe gemeinsam zu gestalten. Wie die Vorstudie des Fokus bekräftigte, stehen zahlreiche Informationen zwar schon zur Verfügung, jedoch sind die Daten bis dato in der Hoheit einzelner und nicht für andere zugänglich. Mit der City Data Cloud soll eine städtische Infrastruktur geschaffen werden, die diese Daten öffentlich bereitstellt.Weitere Informationen und die Vorstudie selbst stehen online zur Verfügung.

<ahttp://www.berlin.de/projektzukunft/standort-berlin/zuses-enkel/detailseite/datum/2010/11/15/prof-dr-ina-schieferdecker/

Head of Competence Center Modeling and Testing, Fraunhofer FOKUS

Profil:
• Studium: Mathematische Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin
• Wichtigstes Projekt derzeit? City Data Cloud Berlin
• Wichtigste Erfindung seit Zuse? Mobilkommunikation und Vernetzung: Sie durchdringen inzwischen die meisten Bereiche des Lebens.
• Berlin ist: DIE Stadt in Deutschland, nicht zuletzt wegen des hervorragenden wissenschaftlichen Arbeitsumfeldes

Kontakt:
Prof. Dr. Ina Schieferdecker
Fraunhofer FOKUS
Kaiserin-Augusta-Allee 31
10589 Berlin
Ina.schieferdecker@fokus.fraunhofer.de
www.fokus.fraunhofer.de/de/motion

Projekt Zukunft ist die bei der Wirtschaftsverwaltung angesiedelte Landesinitiative. sie optimiert die Wachstumsbedingungen für die Branchen, entwickelt Strategien, koordiniert Cluster und initiiert und fördert Projekte. Mit Veranstaltungen und Publikationen regt sie den Dialog mit der Öffentlichkeit an und vermittelt und vernetzt zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung.
Herzlich willkommen:

meet & greet mit open source berlin – 29.11.2010


meet & greet mit open source berlin – 29.11.2010
Liebe Interessentin, lieber Interessent am meet & greet mit open source berlin,

Unter dem Motto “meet and greet mit open source berlin” laden das Netzwerk open source berlin, das Handlungsfeld Open Source, die Landesinitiative Projekt Zukunft und der SIBB Sie herzlich zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein.

Open Source Software und offene Standards sind für die IT-Infrastrukturen von Wirtschaft und Verwaltung von stetig wachsender Bedeutung.

Diese Veranstaltung rund um das Thema Open Source Einsatz im öffentlichen Bereich richtet sich insbesondere an Interessierte aus Politik und öffentlicher Verwaltung sowie IT-Anwender und Entscheider aus Unternehmen.

Neben zwei ausgewählten Vorträgen zum Thema “Open Source im Public Sektor” bietet das meet and greet Gelegenheit zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch. Auf ein Kennenlernen freuen sich die Netzwerkpartner des staatlich geförderten Netzwerkes open source berlin, Vertreter der Verbandes der Software-, Informations- und Kommunikations-Industrie in Berlin und Brandenburg (SIBB), sowie Vertreter der Landesinitiative Projekt Zukunft und des Handlungsfeldes Open Source.

PROGRAMM

15.00 Uhr Einlass, Registrierung

15.15 Uhr Begrüßung
Michael Stamm, Handlungsfeldmanager Open Source, TSB Innovationsagentur Berlin GmbH

15.30 Uhr Erfahrungen beim Einsatz von plattformoffenen-und Open Source Serversystemen
bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen
Ines Goldstein, IT-Leiterin, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen

16.00 Uhr Open Source-Vergabe in der öffentlichen Hand
Dr. Johannes Loxen, Netzwerkpartner von open source berlin, Geschäftsführer SerNet GmbH

16.30 Uhr Networking bei kleinem Imbiss

Moderation Michael Stamm, TSB Innovationsagentur GmbH

Termin: Montag, 29.11.2010
Beginn: 15.00 Uhr
Ort: Golden Tulip Berlin, Landgrafenstraße 4, 10787 Berlin
Anfahrt und Lageplan finden Sie hier

Zur Anmeldung zum meet and greet möchten wir Sie bitten, das unten stehende Formular auszufüllen.
Für Rückfragen steht Ihnen unsere Netzwerkmanagerin Wendi Wüstemann gerne zur Verfügung:
E-Mail: wuestemann@tsb-berlin.de
Telefon: +49 / 30 / 4 63 02 – 499

Wir freuen uns auf das Kennenlernen, Ihr Team von open source berlin

http://www.opensourceberlin.de/meet-and-greet

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