Auf dem Weg zum Berlin Open Data Day am 18. Mai – Die Macher im Interview: Dr. Wolfgang Both


1. Was ist Ihr persönlicher Schwerpunkt beim Thema Opendata ?

Mit dem verbesserten Zugang zu freiverfügbaren Datenbeständen der öffentlichen Hand verbinde ich drei Schwerpunkte:

– Transparenz des Verwaltungshandelns

– dadurch Gewinnung von Vertrauen in das Verwaltungshandeln

– neue Geschäftstätigkeit und Beschäftigung durch die Verarbeitung und Bereitstellung solcher Datenbestände

2. Was Ihr Motiv,  sich in der Plattform opendataberlin zu engagieren ?

Es ist eine gute  Plattform, sich auf informeller Ebene auszutauschen und gleichzeitig reale Projekte anzuschieben.

3. Welche Erwartung verbinden Sie mit dem 18.Mai, dem Berlin Open Data Day #boddy11?

Ich hoffe, wir können Berührungsängste und Denkblockaden abbauen und die Vorteile von Open Data sichtbar machen.

4. Wie ist die Berliner Situation im Kontext der Entwicklung des Themas in anderen europaeischen Staedten  zu bewerten ?

Mit dem OpenCities-Projekt sind wir in einem Verbund von fünf europäischen Städten. Von diesen haben Paris und Barcelona bereits eine Open-Data-Plattform im Internet eröffnet, Helsinki ist gerade bei den letzten Vorbereitungen. Wir haben zwar auch viele Daten im Netz verfügbar, aber noch nicht so sortiert und strukturiert. Das Projekt wird uns helfen, hier schneller zu einem Angebot für Bürger, Wirtschaft und Medien zu kommen.

5. Was ist für Sie das spannendste Projekt ?

Das ist wirklich schwer zu sagen, da laufen so viele spannende Sachen. Neben dem gerade genannten OpenCities-Projekt übernimmt Berlin die Leitung einer EuroCities Working Group zu Open Data. Wir schieben gerade  die Entwicklung eines strategischen Konzepts als ServiceStadtBerlin-Projekt an. Gleichzeitig entstehen Lösungen im Kleinen, die schon mal Datenwandlung und -bereitstellung proben.

Kontakt: Wolfgang.Both@senwtf.berlin.de
Er betreut im Projekt Zukunft das Thema opendata.
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen Berlin
Aktuelle Planung: http://boddy11.wordpress.com

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Neu: „Design meets Data“ am 29. November


Von Friedrich Lindenberg | Veröffentlicht am: 12. November 2010
Am 29. November wird es ein erstes Treffen von DESIGN MEETS DATA geben, einem losen Zusammenschluss von Designern und Entwicklern, Aktivisten und Experten verschiedenster Fachrichtungen, die auf den Gebieten Datenvisualisierung, Data-Driven Journalism und Open Data arbeiten oder sich dafür interessieren.

Das Treffen wird mit zwei Vorträgen von Georgi Kobilarov (Uberblic) und Friedrich Lindenberg (OKFN) starten und anschließend in ein informelles Meet & Greet übergehen. Stattfinden wird das Ganze am 29.11. um 18 Uhr in den Räumen von

impakt berlin
Erkelenzdamm 59-61
10999 Berlin
http://goo.gl/maps/TaC6

Wer vorbeikommen oder über zukünftige Treffen auf dem Laufenden gehalten werden möchte, kann sich unter http://bit.ly/ab88x9 in die Mailingliste eintragen.

Lesetipp


Ein lesenswertes Interview in der Zeit
http://blog.zeit.de/open-data/2010/11/12/innenministerium-rohdaten-lohmann/

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From: Lorenz Matzat to: Witt, Juliane
Sent: 12.11.2010 21:08:19
Subject: mein text in ihrem blog

Hallo Frau Witt, Sie geben vollständig das Interview wieder, was ich geführt habe. Das ist aus mehreren Gründen nicht in Ordnung:
Das Urheberrecht dieses Textes liegt bei mir. Zeit.de hat dafür
Nutzungsrechte erworben. Die Texte dort unterliegen keiner Creative
Commons Lizenz und ich habe den Text auch nicht Darüberhinaus linken sie nicht einmal auf die Orignialquelle, was das mindeste wäre.
… Ich würde Sie also bitten, den Text in seiner vollen Länge von Ihrer
Seite zu nehmen. Mit freundlichen Grüßen, Lorenz Maztat
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P.S.:….ich hatte mir erlaubt, den Text hier abzulegen, weil ich diese Adresse nicht als eitle Form der Bloggerei im Sinne von Selbstdarstellung verstehe, sondern als eine Bibliothek zum Thema, als Tippsgeben für Akteure. Ich finde den Zeit Blog von Lorenz Matzat excellent und es war meine Absicht, die Community hier darauf hinzuweisen. Natürlich habe ich ihn heraus genommen. Julia

Wieder mal ein schöner Beitrag der Österreicher…Open3 auf dem ZEIT BLOG


Schön ist ja, dass wir seit dem OpenG2.0 Camp einen sehr schönen Kontakt zu den Kollegen nach Österreich haben.
An der Stelle ein Gruss nach Wien !

„Bei OpenData dreht sich alles um Transparenz. Wer wie mitarbeiten muss, um diese herzustellen, hat die Organisation Open3 aus Österreich unlängst in einem Schema dargestellt. Es fasst zusammen, wer in den einzelnen gesellschaftlichen Bereichen mitarbeiten sollte und was OpenData auslösen kann. Die Grafik findet sich auf der genannten Website in verschiedenen Formaten und Größen – sie darf weiter verwendet werden .“

Artikel in der Zeit http://blog.zeit.de/open-data/2010/10/26/opendata-transparenz/

OpenGov Transparenz Kreislauf Original Site:
http://blog.sunlightfoundation.com/2010/03/10/introducing-the-cycle-of-transparency/

Nach der ZEIT startet nun auch die TAZ einen OPENDATABLOG


….ok. ok…. unser Blog hier ist eine Mogelpackung. Es ist wie mit dem Jägerschnitzel ( allen, die sich die Texte übersetzen lassen, sende ich eine Erklärung bei Wunsch ) . Es finden sich hier ja keine Offenen Daten im Päckchen – sondern Debatten und Tipps zum Thema. An der Stelle gleich ein herzliches Dankeschön für das umfangreiche Feedback !

Nun hat also auch die TAZ einen Opendatablog – willkommen im Club.
Nicht zuletzt durch Wikileaks ist die Frage DATENVISUALISIERUNG und Aufbereitung ganz unmittelbar im Journalismus angekommen. Wir dürfen gespannt sein, was weiter passiert.
Schließlich trifft sich in der nächsten Woche auch der erste #Datenjournalistenstammtisch.

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